Die Textilfärberei vom Spätmittelalter bis zur frühen Neuzeit

Die Textilfärberei vom Spätmittelalter bis zur frühen Neuzeit

von Sabine Struckmeier

 

Farbige Materialien sind seit prähistorischer Zeit Mittel zur Gestaltung der menschlichen Umwelt. Insbesondere die Textilfärberei unterliegt im Laufe der Zeit verschiedenen durch Handel, Handwerk und Technik beeinflussten Veränderungen. Der Aufwand beim Färben und die Seltenheit von reinen leuchtenden Farbtönen sorgen dafür, dass Farben während des Mittelalters und der Frühen Neuzeit eine zentrale Rolle spielen. Sie dienen zur Verdeutlichung sozialer Hierarchien in der ständischen Gesellschaft und zur Ausgrenzung von Minderheiten.

Anhand edierter deutschsprachiger Färbeanleitungen aus dieser Zeit wird mit Bezug zum modernen textilchemischen Wissen der belegbare Kenntnisstand analysiert.

Durch nachgestellte Färbungen können die erreichbaren Farbtöne beurteilt werden und anhand von Licht- und Waschechtheitsprüfungen werden Hinweise für die Restaurierung und Erhaltung historischer Textilien diskutiert.



  • Taschenbuch: 356 Seiten
  • Verlag: Waxmann; Auflage: 1 (1. Juli 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3830925271
  • ISBN-13: 978-3830925279
  • Größe: 17,8 x 1,9 x 25,4 cm
  • Zustand: neu

 

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49,90 €

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Hinweis zum Umgang mit Färbemitteln!


Sowohl Färbepflanzen, deren Teile oder die zum Färben benötigten Zusatzstoffe können bei unsachgemäßem Gebrauch zu Gesundheitsschäden führen. Benutzen Sie daher einmal zum Färben genutzte Werkzeuge, Töpfe, Becher etc. nicht mehr zu anderen Zwecken. Bei der Benutzung und Verarbeitung der Färbepflanzen, deren Teile oder der zum Färben benötigten Zusatzstoffe ist auf ausreichende Belüftung und ggf. Schutzausrüstung (z.B. Schutzbrille, Handschuhe und Kittel) zu achten. Alle angebotenen Artikel eignen sich nicht zum Verzehr oder zur äußerlichen oder innerlichen Anwendung an Mensch oder Tier.




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